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Sonderausstellungen 2008
Einladungspostkarte zur Ausstellung8. November 2008 bis 26. April 2009

"Verführt. Verleitet. Verheizt. - Das kurze Leben des Nürnberger
Hitlerjungen Paul B."

Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg

Ausgehend vom Schicksal des Hitlerjungen Paul Bayer, der als Siebzehnjähriger in Nürnberg als Flakhelfer bei einem Luftangriff ums Leben kam, dokumentiert die Ausstellung die Geschichte der Hitlerjugend.
Die persönlichen Zeugnisse des Paul Bayer, seine HJ-Uniform, sein Mitgliedsausweis oder seine Todesanzeige durchziehen als "roter Faden" die Ausstellung. Sie markieren seinen kurzen Lebensweg, stellvertretend für den größten Teil einer ganzen Generation. Unter Stichworten wie "Abenteuer", "Fahne", "Kameradschaft" oder "Disziplin" dokumentiert die Ausstellung auf 18 Bild- und Texttafeln die militärischen Strukturen, die Grundprinzipien und die Verlockungen der Hitlerjugend.
Während die streng militärisch-hierarchisch organisierte Hitlerjugend einerseits Disziplin, Pflichterfüllung, Gehorsam und Opferbereitschaft für Führer und Vaterland forderte, war sie andererseits für junge Menschen durchaus attraktiv. Sie versprach Abwechslung vom Leben in familiären und schulischen Zwängen, Abenteuer in Form von Zeltlagern und Geländespielen.
Die Präsentation zeigt aber auch, wie der NS-Staat die Begeisterung, die Opferbereitschaft und das Engagement der jungen Menschen ausnutzte, um sie am Ende des Krieges als Flakhelfer und im "Volkssturm" zu "verheizen".



8. November 2008 bis 30. März 2009

"Versteckspiel – Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen"

Eine Präsentation der Agentur für soziale Perspektiven, Berlin

Die Ausstellung informiert auf 15 großformatigen Schautafeln über Codes und Symbole von extrem rechten Gruppen.
Die Tafeln zeigen Embleme, Logos und Symbole mit nationalsozialistischem oder germanisch-heidnischem Bezug und klären über ihre Bedeutung auf. Daneben informieren sie über Dresscodes und Bekleidungsmarken und die Musikkultur der rechten Szene.
Die Ausstellung will dazu anregen, über den Gebrauch von politischen Symbolen nachzudenken. Sie will insbesondere über den Zugriff der Rechten auf linke Mythen und die Übernahme von linken oder vermeintlich linken Symbolen informieren und zeigt, wie sich extrem rechte Gruppen in letzter Zeit bemühen, sich einen "revolutionären" Anstrich zu geben und sich als radikale Opposition darzustellen.



4. September bis 30. Oktober 2008

"Zeuge und Opfer der Apokalypse"

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts "Krieg ist daDa" von Arbos - Gesellschaft für Musik und Theater, Salzburg

Die Ausstellung "Zeuge und Opfer der Apokalypse" beschäftigt sich mit dem österreichisch-ungarischen Komponisten Viktor Ullmann (1898 – 1944). Sie schlägt einen Bogen vom Ersten Weltkrieg, an dem Viktor Ullmann als Artilleriebeobachter im oberen Isonzotal teilnahm, hin zum Schicksal Ullmanns im "Dritten Reich".

Der Komponist wurde 1942 zunächst in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt und 1944 in Auschwitz ermordet. In Theresienstadt komponiert er noch zahlreiche Musikstücke, darunter sein bekanntestes Werk "Der Kaiser von Atlantis oder Die Todt-Verweigerung". Die Ausstellung zeigt, dass Ullmann in dieser Oper seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg, insb. während der Gasangriffe in der 12. Isonozoschlacht, verarbeitet hat. Insoweit belegt die Präsentation allerneuste Forschungsergebnisse, die erst durch den Fund der Briefe Ullmanns an seine Freundin Anny Wottitz vor einigen Jahren möglich wurden.

Im Rahmen der Ausstellung wird am 20. Oktober die Autorin Hannelore Brenner-Wonschick aus ihrem Buch "Die Mädchen von Zimmer 28" lesen, in dem junge Mädchen von ihren Erlebnissen im Konzentrationslager Theresienstadt erzählen.



5. Juli bis 26. August 2008Einladungspostkarte zur ausstellung

"… und nun, das Wetter. Dem Klimawandel ein Gesicht verleihen"

Eine Ausstellung des Diakonischen Werkes der EKD für die Aktion
"Brot für die Welt"

Die Präsentation beschäftigt sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Umwelt und zeigt, welche Schritte nötig sind, um der drohenden Klimakatastrophe entgegen zu steuern.




24. April bis 31. August 2008

"Erinnerung bewahren.
Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945"

Eine Ausstellung der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Topographie des Terrors", Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin-Schöneweide

Gegen Ende des 2. Weltkrieges arbeiteten ungefähr 2,8 Millionen Polen als Zwangs- und Sklavenarbeiter für Deutschland. Die Deportation von polnischen Zwangsarbeitern nach Deutschland hatte bereits nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begonnnen. Sie arbeiteten sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie, aber auch in kleineren Betrieben oder in Privathaushalten. Die Zwangsarbeiter mussten unter menschenverachtenden Umständen leben, zehn bis zwölf Stunden täglich arbeiten und erhielten fast keinen Lohn.
Die in den Konzentrations- und Straflagern Inhaftierten mussten in Steinbrüchen und Rüstungsbetrieben Sklavenarbeit leisten. Deutsche Unternehmen wie beispielsweise Siemens, Krupp oder die IG Farben beuteten die Arbeitskraft der Häftlinge aus, die sie von der SS gemietet hatten.
Die Ausstellung zeigt anhand bewegender Dokumente das Schicksal dieser Opfer des Krieges, sie blicken von alten Fotografien oder sprechen aus Briefen an ihre Angehörigen. Propagandaplakate und –flugblätter zeigen die offizielle Seite der nationalsozialistischen Polenpolitik, in deren Mittelpunkt die Ausbeutung der polnischen Bevölkerung durch Zwangs- und Sklavenarbeit stand.