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8. November 2008 bis 26. April 2009
"Verführt. Verleitet. Verheizt. - Das kurze Leben des Nürnberger Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg Ausgehend vom Schicksal des Hitlerjungen Paul Bayer, der als Siebzehnjähriger in Nürnberg als Flakhelfer bei einem Luftangriff ums Leben kam, dokumentiert die Ausstellung die Geschichte der Hitlerjugend. 8. November 2008 bis 30. März 2009 "Versteckspiel Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen" Eine Präsentation der Agentur für soziale Perspektiven, Berlin Die Ausstellung informiert auf 15 großformatigen Schautafeln über Codes und Symbole von extrem rechten Gruppen. "Zeuge und Opfer der Apokalypse" Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts "Krieg ist daDa" von Arbos - Gesellschaft für Musik und Theater, Salzburg Die Ausstellung "Zeuge und Opfer der Apokalypse" beschäftigt sich mit dem österreichisch-ungarischen Komponisten Viktor Ullmann (1898 1944). Sie schlägt einen Bogen vom Ersten Weltkrieg, an dem Viktor Ullmann als Artilleriebeobachter im oberen Isonzotal teilnahm, hin zum Schicksal Ullmanns im "Dritten Reich". Der Komponist wurde 1942 zunächst in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt und 1944 in Auschwitz ermordet. In Theresienstadt komponiert er noch zahlreiche Musikstücke, darunter sein bekanntestes Werk "Der Kaiser von Atlantis oder Die Todt-Verweigerung". Die Ausstellung zeigt, dass Ullmann in dieser Oper seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg, insb. während der Gasangriffe in der 12. Isonozoschlacht, verarbeitet hat. Insoweit belegt die Präsentation allerneuste Forschungsergebnisse, die erst durch den Fund der Briefe Ullmanns an seine Freundin Anny Wottitz vor einigen Jahren möglich wurden. Im Rahmen der Ausstellung wird am 20. Oktober die Autorin Hannelore Brenner-Wonschick aus ihrem Buch "Die Mädchen von Zimmer 28" lesen, in dem junge Mädchen von ihren Erlebnissen im Konzentrationslager Theresienstadt erzählen. "… und nun, das Wetter. Dem Klimawandel ein Gesicht verleihen" Eine Ausstellung des Diakonischen Werkes der EKD für die Aktion Die Präsentation beschäftigt sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Umwelt und zeigt, welche Schritte nötig sind, um der drohenden Klimakatastrophe entgegen zu steuern. "Erinnerung bewahren. Eine Ausstellung der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Topographie des Terrors", Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin-Schöneweide Gegen Ende des 2. Weltkrieges arbeiteten ungefähr 2,8 Millionen Polen als Zwangs- und Sklavenarbeiter für Deutschland. Die Deportation von polnischen Zwangsarbeitern nach Deutschland hatte bereits nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begonnnen. Sie arbeiteten sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie, aber auch in kleineren Betrieben oder in Privathaushalten. Die Zwangsarbeiter mussten unter menschenverachtenden Umständen leben, zehn bis zwölf Stunden täglich arbeiten und erhielten fast keinen Lohn. |