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Sonderausstellungen 2007
6. Oktober 2007 bis 19. April 2008Einladungspostkarte zur Ausstellung

"Juden im Widerstand - Drei Gruppen zwischen Überlebenskampf und
politischer Aktion, Berlin 1939-1945"

Eine Ausstellung der Informationsstelle "Jugend unterm Hakenkreuz" e.V. und des
"Dr. Bamberger Haus"

Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung, die Juden hätten sich im Holocaust "wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen", haben zahlreiche Juden in Deutschland Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik geleistet.
Vor allem junge Menschen haben sich gegen das nationalsozialistische Regime gewehrt. Sie sind untergetaucht, haben antinazistische Flugblätter verteilt, "Anti-Hitler-Parolen" an Hauswände gemalt, Brandanschläge verübt und um ihr Überleben im Untergrund gekämpft. Sie bekamen Hilfe der deutschen Bevölkerung, wurden aber auch denunziert und verraten, gefoltert und hingerichtet. Viele haben aber auch überlebt. Die Ausstellung dokumentiert den Überlebenskampf und politischen Widerstand dieser Menschen am Beispiel dreier Gruppen im Großraum Berlin.



Einladungspostkarte zur Ausstellung2. bis 30. September 2007

"Freizeit im Faschismus - Freizeitpolitik im
nationalsozialistischen Deutschland und im
faschistischen Italien"

Eine internationale Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Prora in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte der Universität Turin und Communicatio Humana Exhibitions, Prag

Die Ausstellung thematisiert die staatliche Freizeitpolitik im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien und stellt die beiden staatlichen Freizeitorganisationen "Kraft durch Freude" und "Opera Nazionale Dopolavoro" vor.
Sie zeigt, mit welchen Methoden und Mechanismen beide Organisationen versuchten, die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem im Faschismus neu zu ziehen und die Privatsphäre fast völlig zu zerstören.
Darüber hinaus dokumentiert die Präsentation am Beispiel Tschechiens, wie die Nationalsozialisten ihre Freizeitpolitik auch in den besetzten Gebieten anwandten und zeigt sie als ein Teil der Kriegs- und Propagandapolitik des "Dritten Reiches".


4. August bis 30. September 2007

Einladungspostkarte zur Ausstellung"Ich habe den Krieg verhindern wollen"- Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Text und Redaktion: Peter Steinbach und Johannes Tuchel, Gestaltung: Atelier Prof. Hans Peter Hoch

Am 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser Adolf Hitler während einer Rede im Münchener Bürgerbräukeller zu töten. Er hatte im Veranstaltungsraum einen Sprengkörper installiert. Hitler verließ den Bierkeller jedoch kurz vor der Explosion. Georg Elser wurde verhaftet und gestand während der Verhöre durch die Gestapo die Tat und seine Absicht, durch die Ermordung Hitlers eine Ausweitung des am 1. September von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Er wurde zunächst im KZ Sachsenhausen, später im KZ Dachau, gefangen gehalten und am 9. April 1945, vier Wochen vor Kriegsende, erschossen.

Die Ausstellung dokumentiert anhand von Dokumenten und Bildern die Lebensgeschichte von Georg Elser. Schwerpunkte der Ausstellung bilden die Planung des Attentates, die Haftzeit und die Reaktionen auf die Tat nach 1945. Grundlage sind die Protokolle der Gestapo-Verhöre und neue Forschungsergebnisse.



Ausstellungsplakat4. August bis 30. September 2007

"Beredtes Schweigen"- Fotografien von Eva Schreiber

Eine Fotoausstellung der Münchener Fotografin Eva Schreiber über Prora

Wie fühlt sich ein Ort an, der einerseits Symbol für den Größenwahn des III. Reichs war, andererseits eine Institution des kommunistischen Nachfolgestaats? Dieser Frage ist die Münchener Fotografin Eva Schreiber mit ihrer Kamera nachgegangen. Das Wissen um die Geschichte des Ortes Prora hat sie dabei nie los gelassen. Objektiv gesehen ist Prora für Schreiber jedoch nur ein Bauwerk, dessen Zerfall eine gewisse paradoxe Schönheit innewohnt.

Die entstandenen Fotos strahlen Ruhe, aber auch die Unbehaglichkeit aus, die die Fotografin überkamen, als sie das erste Mal Prora gegenüberstand. Die Bilder spiegeln die Ästhetik des in Prora allgegenwärtigen Zerfalls wider.




Einladungskarte zur Ausstellung
7. Juli bis 29. Juli 2007

"Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben"- Die Jugend in den
KZ-Moringen und Uckermark 1940-1945


Eine Ausstellung von "Martin Guse Bildungsprojekte".

Die Ausstellung thematisiert die Geschichte der Lager Moringen und Uckermark und der jugendlichen Häftlinge. Wegen politischer, religiöser, rassistischer und -vor allem- sozialer Verfolgung wurden junge Frauen in Uckermark und junge Männer in Moringen als sogenannte "Gemeinschaftsfremde" inhaftiert. Sie kamen aus allen Teilen des "Reiches" und aus den von deutschen Truppen überfallenen Ländern.
In der Haft erlitten die jungen Menschen körperliche und seelische Verletzungen, viele überlebten nicht.



19. Mai bis 3. Juli 2007

"KANONEN STATT BUTTER"
Ernährung und Propaganda im "Dritten Reich"

Eine Ausstellung des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums
Die Ausstellung macht den Alltag im Dritten Reich am lebensnahen Beispiel der NS-Ernährungspolitik anschaulich. Um Deutschland von Lebensmittelimporten unabhängig zu machen und trotzdem die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, sollte mit immensem Propagandaaufwand der Verbrauch reduziert, dirigiert und kontrolliert werden und das spürte jeder. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Kampagnen zum Eintopfsonntag, für Vollkornbrot, Fisch, Wein und Kartoffeln aus deutschen Landen, für die Resteverwertung und gegen den Verderb. Die vielfältigen Exponate belegen eindrucksvoll die Wirksamkeit des nationalsozialistischen Konzepts der Volksgemeinschaft. Die Ausstellung will zeigen, welche ernährungspolitischen und ideologischen Grundlagen das Leben und die Versorgungslage von 1933 bis 1945 bestimmten.










24. März bis 13. Mai 2007

WOHNUNGSLOSE IM NATIONALSOZIALISMUS

Eine Ausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.
Wie viele Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als "Nichtseßhafte" bezeichnet, in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich nicht genau feststellen. Experten schätzen die Zahl auf über 10.000. Häftlinge aus der Kategorie der sog. "Asozialen" blieben in Ost- und Westdeutschland von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren sind Entschädigungszahlungen in einigen Bundesländern über Härtefallregelungen möglich. Für die Überlebenden dürfte dies in der Regel zu spät gewesen sein: Das durchschnittliche Geburtsjahr der 1938 bei der "Aktion Arbeitsscheu Reich" Verhafteten war 1900.