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Sonderausstellungen 2005
12. November 2005 bis 31. März 2006

Der Volksgerichtshof - Hitlers politisches Tribunal

Die etwa 140 Bild- und Texttafeln umfassende Ausstellung beleuchtet die Entstehung, Organisation, Funktion und personelle Zusammensetzung des Volksgerichtshofs. Exemplarisch werden die enge Zusammenarbeit dieses politischen Sondergerichts mit der Gestapo, seine Urteilspraxis und sein Wirken weit über die Grenzen Berlins hinaus aufgezeigt.

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand




26. August 2005 bis 30. September 2005

Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland

Die Ausstellung porträtiert 131 Menschen, die seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer fielen. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild der Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.

Die Ausstellung wurde konzipiert von Rebecca Forner in Zusammenarbeit mit der Opferperspektive e.V.



10. Juli 2005 bis 21. August 2005

Anne Frank - Eine Geschichte für heute

Internationale Wanderausstellung des Anne Frank Hauses, Amsterdam / Deutsche Version: Anne Frank Zentrum, Berlin

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Shoah anhand persönlicher Lebensgeschichten.
Die Erfahrungen von Anne Frank, ihrer Familie und anderen Zeitzeugen fordern Besucherinnen und Besucher dazu heraus, über Unterschiede und Parallelen zwischen Gestern und Heute nachzudenken.

Die Ausstellung
- regt an, sich mit Menschenrechten, Pluralismus und Demokratie auseinander zu setzen
- erinnert daran, dass kulturelle, ethnische, religiöse und weltanschauliche Unterschiede in allen Gesellschaften vorhanden waren und sind
- macht darauf aufmerksam, dass der respektvolle Umgang mit Unterschieden von allen Menschen lebenslang gelernt werden muss
- mahnt, dass Ausgrenzung oder brutale Verfolgung von Fremden und Andersdenkenden auch heute erklärte Ziele bestimmter politischer Gruppen sind
- stellt zur Diskussion, dass Diskriminierung und Rassismus in unserem alltäglichen gesellschaftlichen Zusammenleben eine Rolle spielen

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt.



12. Juni 2005 bis 31. August 2005

Berlin-Ost. Die andere Zeit einer Stadt
Fotografien aus 25 Jahren von Harald Hauswald

...und nur das Bild sagt, was das Wort nicht zeigt

In unnachahmlichen Schwarzweiß-Fotografien hat Harald Hauswald das Leben vor und nach dem Mauerfall inmitten der Überhaupt-Stadt Berlin-Ost festgehalten. Er ist an die Orte zurückgekehrt, an denen er -"als noch DDR war"- Leben, Tragik, Komik und spontane Situationen gesucht & vorgefunden hatte, um sie neuerlich ins Zeit-Verhältnis zu setzen. Das Früher läßt durch das Gegenwärtige Zukunftsvisionen entstehen. Der Blick des Betrachters darf spielerisch weit über das angebotene Blickfeld hinaus gehen. Deutsche Geschichte ist anhand von scheinbar zufällig entstandenen fotografischen Beweisstücken nachhaltig erfahrbar. Einzelschicksale bekommen gesellschaftstragenden Gesamtcharakter verliehen. In ähnlicher Weise hat der Autor Peter Wawerzinek eine Textsicht erarbeitet, die das Gewesene mit Hoffen, Wollen, Wünschen, Freude und Enttäuschtsein verbindet. Im Wissen um die Existenz der Fotografien Hauswalds, macht Wawerzinek die eigene Lebensspanne als gemeinsamen politisch-menschlichen Erkenntnisprozess nachvollziehbar. Text und Fotos rufen sich gegenseitig Erinnerungen zu, wobei ein Gezwitscher aus Bild und Wort entsteht.
Das Buch wird 2006 im Jaron Verlag erscheinen.



29. Mai 2005 bis 3. Juli 2005

"Stets gern für Sie beschäftigt..." - Die deutsche Industrie und der Holocaust

Künstlerische Arbeiten von Yael Katz Ben Shalom, Uriel Orlow, Heidi Stern, Renata Stih und Frieder Schnock, Tanya Ury

Mit der Floskel "Stets gern für Sie beschäftigt ..." schloss die Firma J.A. Topf & Söhne, Erfurt, die Korrespondenz mit ihrem Auftraggeber, der SS-Bauleitung, die in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Krematoriumsöfen von Topf & Söhne einsetzte. Mit "Stets gern für Sie beschäftigt ..." könnten zahllose Briefe weiterer regimetreuer Firmen an ihre NS-Auftraggeber geendet haben.

Im Mittelpunkt steht die Bedeutung technischer und ökonomischer Entwicklungen für die Vernichtung von Millionen von Menschen. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung beschäftigen sich überwiegend mit bekannten Firmen, Personen und Tatbeständen, die verdeutlichen, dass das "Räderwerk" aus konkreten Interessen heraus entstand und scheinbar harmlos beginnend zu dem in seinen Ausmaßen bisher nicht gekannten Verbrechen anwuchs. In ihrer künstlerischen Auseinandersetzung fragen die Künstlerinnen und Künstler immer auch nach dem heutigen Umgang mit der Vergangenheit, nach Schuld und Verantwortung des Einzelnen, nach Verdrängungsstrategien, Sühne- und Versöhnungsmöglichkeiten; sie verdeutlichen, dass Mahnen, Erinnern und Gedenken in unterschiedlicher Art und Weise möglich und nötig sind. Die Auswahl der Arbeiten stützt sich auf bereits realisierte Projekte der Künstlerinnen und Künstler, die für die Ausstellung aufbereitet, aktualisiert und erweitert wurden.

Eine Ausstellung der ifa Galerie Berlin, Kuratorin Dr. Barbara Barsch



12. Mai 2005 bis 22. Mai 2005

Opfer - Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch

Beispielhaft für das gesamte Spektrum der Folgen von Kriminalität und Gewalt haben 15 Studentinnen und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Gestaltung/ Visuelle Kommunikation unter Anleitung von Prof. Werner Holzwarth und Hochschuldozent Peter Gamper in enger Zusammenarbeit mit dem Weißen Ring den Tabuthemen Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch und damit dem Opfer-Sein ein Gesicht gegeben. Entstanden sind nach gründlichen Recherchen eine Fülle von Ideen, umgesetzt in rund 100 Fotos, Anzeigen, Poster, Videos, Radiospots, Give-aways und Aktionskonzepte. Die eindringlichen wie künstlerisch eindrucksvollen Arbeiten wollen wachrütteln und zu aktiver Hilfe motivieren. Zugleich sollen schon betroffene Opfer von Gewalt ermutigt werden, Unterstützung zu suchen und sich gegen Übergriffe zu wehren.

All das vereint die Ausstellung „Opfer“ zu einem einzigartigen, unbequemen und vereinzelt auch gewollt provokanten Projekt, das öffentliches Bewusstsein schaffen und vertiefen will.

Eine Ausstellung von Weißer Ring e. V.





15. April 2005 bis 10. Mai 2005

Künstler mahnen: Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg - Wege aus der Ohnmacht

Plakate, Plastiken, Graphiken und Skulpturen von Karl-Heinz Effenberger, Jürgen Pieplow, Prof. Ludwig Bonitz und Günter Brock

Eine Ausstellung in Kooperation von ver.di Nord und der Stiftung NEUE KULTUR


zusätzlich vom 15. April 2005 bis 7. Mai 2005:

Neofaschismus in Deutschland - eine Ausstellung von VVN-BdA und IG Metall.