Finden Sie uns auf:

Home
Aktuelles
Dokumentationszentrum
Historischer Ort
Virtueller Rundgang
Fotostrecke
Dauerausstellung
Sonderausstellungen
Wanderausstellungen
Veranstaltungen
Presse
Shop
Downloads
Links
Bildungsangebote für Jugendliche
Projekt "Zwangsarbeiter auf Rügen"
Wissenschaftlicher Beirat
Swedish Summary
French Summary

Polski

Besucherinformationen
Lesecafe
Kontakt
Impressum
Ausstellungsarchiv: 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007
2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000
Sonderausstellungen 2015

17. April bis 25. Juni 2015

Neofaschismus in Deutschland

Die Ausstellung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten (VVN/BdA) thematisiert Erscheinungs- und Wirkformen von Parteien und Gruppen, die sich aus der Geschichte des „Dritten Reiches“ ableiten. Nicht nur die bereits durch ihr Äußeres brutal erscheinenden Schlägertruppen sondern auch Menschen in Nadelstreifen sind heute Erscheinungsformen der rechten Szene. Die NPD bietet beiden Erscheinungsformen eine Plattform. Die historischen Erfahrungen der Weimarer Republik verweisen darauf, den "Anfängen" entgegenzutreten. In der Ausstellung werden neben historischen Bildern zum Faschismus an der Macht die gegenwärtigen Erscheinungsformen des Neonazismus thematisiert, so etwa Rechtsradikalismus, Nazis in der Popkultur, Finanzierung, Tolerierung und Verbote.

Begleitend wird täglich der Dokumentarfilm „Braune Kameradinnen“ (13 Min., von Andrea Röpke) gezeigt, um den Fokus auf die oft übersehenen Täterinnen zu erweitern. Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich - und nicht weniger radikal und gewaltbereit als ihre männlichen "Kameraden". Junge Mädchen und Frauen spielen bei der sozialräumlichen Verankerung der rechten Szene in Gemeinden und Städten eine wichtige Rolle.



3. April bis 27. Juni 2015

"Im Gedenken der Kinder"

Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit 


Eine Ausstellung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

Die Ausstellung zeigt die Verbrechen, die Ärztinnen und Ärzte in der NS-Zeit unter Missachtung rechtlicher und ethischer Grenzen an den ihnen anvertrauten Kindern begangen haben. Diese Aufarbeitung soll die Erinnerung an die Opfer der NS-Medizinverbrechen wachhalten. Die Täter werden benannt und die Strukturen von Absonderung und Vernichtung beschrieben, denen zahllose kranke und behinderte Kinder ausgeliefert wurden. Auch die Opfer werden namhaft gemacht und vor dem Vergessen bewahrt. Bis heute wird durch die DGKJ engagiert Einzelschicksalen nachgespürt. Diese lebendige Gedenk- und Erinnerungskultur trägt dazu bei, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und neuen Formen der Ausgrenzung entgegenzutreten.

Zu dieser Ausstellung bieten wir Führungen z.B. für Schulklassen an. Bitte melden Sie sich unter 038393/13991 oder info@prora.eu an.