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Sonderausstellungen 2014

10. April bis 10. Juni 2014

Bedrängte Existenz – Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine“

2012 porträtierte die Fotografin Birgit Meixner Roma in der Ukraine, die an Projekten von EVZ teilnehmen in ihrem Alltagsleben. Sechzehn Roma, die die deutsche Gewaltherrschaft in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges überlebten, berichteten von ihren bedrückenden Lebensumständen im Krieg, in der Nachkriegszeit und über ihren schweren Alltag heute.

Es entstand eine eindrucksvolle Ausstellung, die gerade in der Gegenwart Einblicke in das Leben von Minderheiten bietet, in dem Land, das aktuell große internationale Aufmerksamkeit genießt. Die unwürdigen Lebensumstände der Opfer deutscher Gewaltherrschaft geben Anlass, über unsere Vorurteile gegenüber „Zigeunern“ nachzudenken.

Die Ausstellung wurde erarbeitet im Rahmen eines Förderprojektes der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und finanziert durch das EVZ-Programm „Spenden für NS-Opfer“ und eine Spende der Deutschen Bahn AG.

Bilder von der Eröffnung finden Sie hier: 

Die Ausstellung wird durch ein Filmprogramm begleitet, siehe hier: [klick]



13. März bis 13. Mai 2014

Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung

Die Ausstellung zeigt die Zerstörung des deutschen Theaters durch die Nationalsozialisten im"Dritten Reich“. Die Blüte der Bühnenkunst der Weimarer Republik war dem Regime ein Gräuel und sollte durch „Deutsche Theaterkunst“ ersetzt werden. Politisches Theater wurde nicht mehr geduldet. Schauspieler, Sänger und Regisseure wurden aus politischen und rassischen Gründen entlasse. Die Folge war ein Aderlass der deutschen Bühnen, ein kultureller Verfall, der durch die Talente, die sich dem Regime anpassten, nicht verhindert wurde, da die Zensur durch das Goebbels-Ministerium jegliche Kreativität erstickte. Auch die Versuche, Volkstheater durch die sogen. Thingspiele künstlich zu erzeugen, scheiterten.

Die Ausstellung dokumentiert Schicksale von Künstlern, die mit Auftrittsverboten von den Theatern entfernt wurden, ins Exil getrieben oder sogar ermordet wurden und macht den ungeheuren Verlust an kultureller Substanz deutlich.

Träger der Ausstellung sind der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses e.V., der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. und das Deutsche Theater Berlin.

Die Eröffnung fand am 13. März statt. Bilder von der Eröffnung finden Sie hier

Im Rahmen der Ausstellung veranstalten wir einen Filmreihe. Die Termine finden Sie hier [klick].

Foto: Elisabeth Bergner, (c) bpk