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Sonderausstellungen


5. Juli bis 26. August 2008 (täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr)

"… und nun, das Wetter. Dem Klimawandel ein Gesicht verleihen"

Eine Ausstellung des Diakonischen Werkes der EKD für die Aktion
"Brot für die Welt"

Die Präsentation beschäftigt sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Umwelt und zeigt, welche Schritte nötig sind, um der drohenden Klimakatastrophe entgegen zu steuern.



Einladungspostkarte zur Ausstellung24. April bis 31. August 2008

"Erinnerung bewahren.
Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945"

Eine Ausstellung der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Topographie des Terrors"

Öffnungszeiten:
April und Mai täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Juni, Juli, August täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr

Gegen Ende des 2. Weltkrieges arbeiteten ungefähr 2,8 Millionen Polen als Zwangs- und Sklavenarbeiter für Deutschland. Die Deportation von polnischen Zwangsarbeitern nach Deutschland hatte bereits nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begonnnen. Sie arbeiteten sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie, aber auch in kleineren Betrieben oder in Privathaushalten. Die Zwangsarbeiter mussten unter menschenverachtenden Umständen leben, zehn bis zwölf Stunden täglich arbeiten und erhielten fast keinen Lohn.
Die in den Konzentrations- und Straflagern Inhaftierten mussten in Steinbrüchen und Rüstungsbetrieben Sklavenarbeit leisten. Deutsche Unternehmen wie beispielsweise Siemens, Krupp oder die IG Farben beuteten die Arbeitskraft der Häftlinge aus, die sie von der SS gemietet hatten.
Die Ausstellung zeigt anhand bewegender Dokumente das Schicksal dieser Opfer des Krieges, sie blicken von alten Fotografien oder sprechen aus Briefen an ihre Angehörigen. Propagandaplakate und –flugblätter zeigen die offizielle Seite der nationalsozialistischen Polenpolitik, in deren Mittelpunkt die Ausbeutung der polnischen Bevölkerung durch Zwangs- und Sklavenarbeit stand.




6. Oktober 2007 bis 19. April 2008Einladungspostkarte zur Ausstellung

"Juden im Widerstand - Drei Gruppen zwischen Überlebenskampf und
politischer Aktion, Berlin 1939-1945"

Eine Ausstellung der Informationsstelle "Jugend unterm Hakenkreuz" e.V. und des
"Dr. Bamberger Haus"

Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung, die Juden hätten sich im Holocaust "wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen", haben zahlreiche Juden in Deutschland Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik geleistet.
Vor allem junge Menschen haben sich gegen das nationalsozialistische Regime gewehrt. Sie sind untergetaucht, haben antinazistische Flugblätter verteilt, "Anti-Hitler-Parolen" an Hauswände gemalt, Brandanschläge verübt und um ihr Überleben im Untergrund gekämpft. Sie bekamen Hilfe der deutschen Bevölkerung, wurden aber auch denunziert und verraten, gefoltert und hingerichtet. Viele haben aber auch überlebt. Die Ausstellung dokumentiert den Überlebenskampf und politischen Widerstand dieser Menschen am Beispiel dreier Gruppen im Großraum Berlin.



2. bis 30. September 2007 (täglich 10:00-19:00 Uhr)

Einladungspostkarte zur Ausstellung"Freizeit im Faschismus - Freizeitpolitik im
nationalsozialistischen Deutschland und im
faschistischen Italien"

Eine internationale Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Prora in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte der Universität Turin und Communicatio Humana Exhibitions, Prag

Die Ausstellung thematisiert die staatliche Freizeitpolitik im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien und stellt die beiden staatlichen Freizeitorganisationen "Kraft durch Freude" und "Opera Nazionale Dopolavoro" vor.
Sie zeigt, mit welchen Methoden und Mechanismen beide Organisationen versuchten, die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem im Faschismus neu zu ziehen und die Privatsphäre fast völlig zu zerstören.
Darüber hinaus dokumentiert die Präsentation am Beispiel Tschechiens, wie die Nationalsozialisten ihre Freizeitpolitik auch in den besetzten Gebieten anwandten und zeigt sie als ein Teil der Kriegs- und Propagandapolitik des "Dritten Reiches".

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