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Bei Kriegsende wurde Prora als Flüchtlingslager genutzt, Ende 1945 bezogen Truppenteile der sowjetischen Armee die bewohnbaren Gebäude. Ab 1952 wurden die Gebäude für die "Kasernierte Volkspolizei" ausgebaut, aus der 1956 die "Nationale Volksarmee" (NVA) der DDR hervorging. Die NVA nutzte Prora bis 1990 als Kaserne und für militärtechnische Schulen. Bis 1991 blieb das Gelände des ehemaligen „KdF-Seebades“ militärisches Sperrgebiet. Die NVA übergab es nach der Wende an die Bundeswehr, die es bereits 1991 wieder verließ.

Prora nach 1989

1991, als die Bundeswehr Prora verließ, war das Grundstück Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Die Finanzbehörden versuchten seit der Räumung, Prora unter kommerziellen Gesichtspunkten zu vermarkten.

1994 wurde Prora unter Denkmalschutz gestellt, in der Denkmalwertbegründung heißt es: "Das Architekturensemble Prora ... sollte das größte Seebad der Welt werden. ... Seine Stahlbetonskelettbauweise zeugt von der technischen Leistung der 1930er Jahre, dadurch ist es ein wichtiges Zeugnis für die Arbeits- und Produktionsverhältnisse der Entstehungsgzeit. ..."

Trotz zweier "Prora-Symposien" im Jahr 1994, veranstaltet von der Stiftung NEUE KULTUR, in deren Abschlusserklärungen sich die Teilnehmer gegen einen Verkauf der Liegenschaft aussprachen, konnte dieser letztendlich nicht verhindert werden.

Der zentrale und am besten erhaltene Teil (Blöcke 1, 2 und 3), in dem sich auch das Dokumentationszentrum Prora befindet, wurde 2004 an private Investoren verkauft, die dort Hotels, Ferienwohnungen, Wellness- und Sportanlagen errichten wollen. 2012 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 2014 sollen die ersten Wohnungen bezogen werden.

Block 5 gehört dem Landkreis Rügen. Dort wurde im Juli 2011 eine neue Jugendherberge mit 400 Betten eröffnet.

Dem Dokumentationszentrum Prora wurden die Räume in Block 3 durch den Käufer, der Inselbogen Jugend und Sport Park GmbH und Co. KG, zum 31.12. 2008 gekündigt. Nach Intervention von Kulturstaatsminister Bernd Neumann wurde zugestanden, die Räume vorerst weiter zu nutzen. Nach einer erneuten Kündigung zum Jahresende 2011 wurde durch Vertreter des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages und Regional- und Landespolitiker erreicht, dass die Investoren eine erneute Duldung zubilligten. Bis dahin soll, so wurde beschlossen, durch Verhandlungen eine dauerhafte Lösung erreicht werden.

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Seeseite der Bettenhäuser

Seeseite der Bettenhäuser

Empfangsgebäude

Portikus am Empfangsgebäude