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Arbeit und Bildung: Menschenrechte in Geschichte und Gegenwart


Das Projekt „Arbeit und Bildung: Menschenrechte in Geschichte und Gegenwart“ soll das Bewusstsein junger Menschen für die Bedeutung der allgemeinen Menschenrechte für ihr eigenes Leben und das ihrer deutschen und ausländischen Mitbürger schärfen. Es wird gefördert im Programm MENSCHEN RECHTE BILDEN der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.

Das Dokumentationszentrum Prora bietet zum einen die nachfolgend beschriebenen Workshops an, zum anderen eine CD mit Materialien und Anleitung für die selbstständige Durchführung der Seminare. Lehrer und Betreuer von Jugendgruppen können damit unabhängig vom Dokumentationszentrum Prora junge Menschen mit dem Thema Menschenrechte vertraut machen. Die CD ist im Dokumentationszentrum Prora oder ---> hier zum Selbstkostenpreis von 7,50 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.

Die Workshops im Rahmen des Projekts „Arbeit und Bildung: Menschenrechte in Geschichte und Gegenwart“ erweitern zum einen das Allgemeinwissen der Jugendlichen über Menschen- und Kinderrechte. In der Auseinandersetzung mit lebensgeschichtlichen Interviews ehemaliger Zwangsarbeiter und KZ-Sklavenarbeiter werden sie sensibilisiert für die Bedeutung der Menschen- und Kinderrechte, insb. des Rechts auf Bildung und des Rechts auf freie Berufswahl.

Modul 1 – Verbot der Zwangsarbeit und das „Recht auf Arbeit“: Menschenrechte in Geschichte und Gegenwart: Anhand von Selbstzeugnissen ehemaliger ZwangsarbeiterInnen bzw. KZ-SklavenarbeiterInnen während des 2. Weltkrieges wird die Situation dieser Menschen in Bezug auf die heute geltenden Menschenrechtsgarantien analysiert. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird u.a. als Antwort auf das Unrecht der Nationalsozialisten interpretiert.

Im gegenwartsbezogenen zweiten Teil der Veranstaltung wird der Anspruch der Menschenrechte, insb. das „Recht auf Arbeit“ und das Verbot von Zwangsarbeit, der aktuellen Realität gegenüber gestellt. Zum einen wird die Lage der in Polen und Deutschland lebenden afrikanischen ArbeitsmigrantInnen und Flüchtlinge diskutiert, zum anderen wird Bezug genommen auf die Lebenswelt der Jugendlichen. Die Jugendlichen sollen sich ihrer Interessen, Bedürfnisse und Wünsche in Bezug auf Arbeit bewusst werden und untersuchen, welche Rechtsgarantien in Bezug auf Arbeit tatsächlich bestehen (Recht auf freie Berufswahl) und diskutieren, ob diese Garantien ausreichend sind.

Modul 2 - Das Recht auf Bildung: Menschenrechte in Geschichte und Gegenwart: Wie in Modul 1 wird anhand von Selbstzeugnissen die Situation von Kindern und Jugendlichen während des 2. Weltkrieges in Bezug auf die heute geltenden Menschen- und Kinderrechtsgarantien, insb. das Menschenrecht auf Bildung, erörtert.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden die Kinderrechte nach der UN-Kinderrechtskonvention erörtert. Durch Thematisierung des Rechts auf Bildung für Migranten- und Flüchtlingskinder wird einerseits die Universalität der Menschenrechte vermittelt. Zum anderen sollen die TeilnehmerInnen eigene Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf ihre allgemeine Lebens- und Bildungssituation erarbeiten, artikulieren und mit dem rechtlichen Anspruch vergleichen.

Eingesetzte Materialien und Methoden

In den Workshops werden Auszüge lebensgeschichtlicher Zeitzeugeninterviews, ein Videointerview und ein Kurzfilm eingesetzt. Die Jugendlichen arbeiten in Kleingruppen mit Karten in unterschiedlichen Farben, auf denen Berichte der Zeitzeugen, Vorschriften des NS-Regimes und Menschenrechte bzw. Kinderrechte verzeichnet sind. Die Jugendlichen sollen eine persönliche Auswahl der Ihnen wichtigen Menschen- und Kinderrechte treffen bzw. neue Rechte vorschlagen und ihre Meinungen zur Diskussion stellen. Die Arbeit in Kleingruppen wechselt ab mit moderierten Diskussionen und Einführungen in einzelne Themenbereiche.

Kontakt: bildung@prora.eu
               Tel.: 038393/13991
               Fax: 038393/13934
A N M E L D E F O R M U L A R

Alter der TeilnehmerInnen
Die Angebote sind für Jugendliche ab der 8. Klasse ausgelegt. Für Jüngere sind gesonderte Absprachen möglich. Die Workshops können in den Unterricht in folgenden Fächern integriert werden: Geschichte, Sozialkunde, Religion, Ethik.

Preise
50,00 Euro pro Gruppe + 1,00 Euro pro Teilnehmer (Schüler und Auszubildende)

Hinweis
Auf Wunsch können wir Kontakte zu ZeitzeugInnen aus Polen vermitteln, die persönlich von ihren Erfahrungen im 2. Weltkrieg berichten.