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| "MACHTUrlaub", die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Prora
Die Ausstellung MACHTUrlaub thematisiert die Geschichte von Prora und stellt sie in den Kontext der nationalsozialistischen Gesellschaftspolitik, die zentral durch den Begriff der "Volksgemeinschaft" geprägt wurde. Der erste Teil der Ausstellung dokumentiert die Situation Rügens in der Zeit des Nationalsozialismus' und die Baugeschichte Proras von den ersten Planungen, über die Grundsteinlegung bis hin zur Nutzung im 2. Weltkrieg und in der DDR. Daneben zeigt die Ausstellung, welche Bedeutung das "KdF-Seebad Rügen" für die nationalsozialistische Propaganda hatte. Im zweiten Teil der Präsentation werden die nationalsozialistische deutsche "Volksgemeinschaft" als ein ideologisches Konstrukt und die sie tragenden NS-Organisationen, die "Deutsche Arbeitsfront" und "Kraft durch Freude", vorgestellt. Die Ausstellung zeigt, wie diese Ideologie dazu diente, nicht erwünschte Volksgruppen (Juden, Kranke, Behinderte, politische Gegner wie Kommunisten und Sozialdemokraten) auszugrenzen und eine eingeschworene militante Gemeinschaft zu formen. Daneben zeigt sie den Gegensatz zwischen der sozialpolitischen Propaganda der Nationalsozialisten und der sozialen Realität im "Dritten Reich".
Eröffnet wurde die Ausstellung von Gabriele Muschter, heute Vorstand des Dokumentationszentrums Prora e.V., Horst Schaumann, ehem. Bürgermeister von Binz, Mathias Brodkorb, heute Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern und Peter Ritter, heute Frauenpolitischer Sprecher der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Den Festvortrag hielt Herr Prof. Dr. Wolfgang Benz. (Vortrag als PDF-Datei) Themen der Ausstellung (Bitte anklicken!)
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