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Aktuelle Nachrichten rund um das Dokumentationszentrum Prora

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Am 20. Februar 2014 wurde unsere Wanderausstellung "Das Paradies der Volksgemeinschaft" im Goethe-Insitut in Brüssel eröffnet, wo sie bis zum 15. April zu sehen sein wird.

Bilder von der Eröffnung können Sie hier sehen: 




Nach Stationen in Warschau und dem ehemaligen Konzentrationslager Stutthof wird unsere Wanderausstellung

„Das Paradies der Volksgemeinschaft“ in polnischer Übersetzung ("Raj wspólnoty narodowej") ab dem 20. November bis zum 6. Dezember 2013 in der Technischen Universität in Danzig (Politechnika Gdańska) gezeigt.
Vor den Studenten der Architektur der Universität wird dazu ein wissenschafticher Vortrag angeboten.

Die Ausstellung behandelt zum einen die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ und bettet den historischen Ort „Prora“ und damit die NS-Freizeitpolitik in den weiteren Kontext der Arbeits- und Sozialgeschichte dieser Zeit ein. Sie wurde wesentlich durch das Modell einer angeblich egalitären „Volksgemeinschaft“ strukturiert. Die Ausstellung zeigt dabei die federführenden Institutionen und ihre Propaganda ebenso wie die sozialen Realitäten, die nicht dem Propagandabild entsprachen.

In einem zweiten Teil dokumentiert sie die Bau- und Nutzungsgeschichte des seit 1992 denkmalgeschützten Gebäudes von 1935 bis in die Gegenwart. Mit dem Seebad wollte die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ jeweils 20.000 „Volksgenossen“ einen preiswerten Urlaub ermöglichen. Dieser Urlaub sollte allerdings kein Selbstzweck sein, sondern stand im Dienst der Kriegsvorbereitungen des Regimes.


Im Rahmen dieser Ausstellung hielt der Historiker Marco Esseling M.A. vom Dokumentationszentrum Prora einen Vortrag in Englischer Sprache vor Studenten und Doktroranden der Architektur der Technischen Universität Danzig / Gdansk, der auf grosses Interesse stiess. Er erläuterte dabei die Planungen für das "KdF-Seebad Rügen" und ordnete sie in die NS-Architekturlandschaft ein. Organisiert wurde die Veranstaltung von dem polnischen Institut für Nationales Gedenken (IPN).


Am 16.September 2013 fand in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin eine

Podiumsdiskussion über den Umgang mit dem "unbequemen Denkmal" Prora statt.

Teilnehmer waren der Präsident der Akademie der Künste, Prof. Klaus Staeck, Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator Berlin, Michael Bräuer, Direktor der Sektion Baukunst der Akademie der Künste, Dr. Michael Bednorz, Leiter des Landesamtes Kultur und Denkmalpflege MV, Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Dokumentationszentrum Prora und Dr. Jürgen Rostock, Leiter des Dokumentationszentrum Prora.

Sie wurde moderiert von Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor des Erinnerungsortes "Topographie des Terrors" und Vorsitzender des Fördervereins Dokumentationszentrum Prora e.V..  Die Diskutanten waren sich überwiegend einig, dass diese wichtige bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus historisch eingeordnet werden muss und dass dafür das Dokumentationszentrum Prora erhalten und gefördert werden muss.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Frau Sylvia Bretschneider ein ausführliches Grußwort. Angesichts der NPD-Fraktion in ihrem Haus sei es wichtig, Rechtsradikalen auch an Orten wie Prora argumentativ zu begegnen.

Aus Anlass der Diskussion wurde in der Landesvertretung auch unsere Ausstellung „Das Paradies der Volksgemeinschaft“ gezeigt. (link). Zur Eröffnung hielt Prof. Dr. Wolfgang Benz einen Vortrag über dieses „unbequeme Denkmal“.

Nach ihm sprach der Leiter des Dokumentationszentrums Prora, Dr. Jürgen Rostock, über die Geschichte des Ortes Prora, die Arbeit des Dokumentationszentrums Prora und den heutigen Umgang mit dem Ort. 

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier und hier.



2. Mai 2013: Am 24. April 2013 wurde im Institut für Nationales Gedenken (Instytut Pamieci Narodowej, IPN) in Warschau die polnische Version unserer Wanderausstellung „Das Paradies der Volksgemeinschaft“. Das IPN ist die zentrale polnische Institution, die sich mit der Aufarbeitung der deutschen Besatzung und der anschließenden kommunistischen Diktatur, vergleichbar mit der deutschen Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), beschäftigt.
Die Ausstellung behandelt die Entstehungs- und Baugeschichte des geplanten „KdF-Seebades Rügen“, die dahinter stehenden Intentionen und Institutionen, und ordnet sie in die Sozialgeschichte des nationalsozialistischen Deutschlands ein.
Dieser in Polen weitgehend unbekannte Aspekt deutscher Geschichte stieß bei den Besuchern der Eröffnung auf großes Interesse.

Pawel Rokicki von der Abteilung für historische Bildung der IPN begrüßte die Anwesenden, anschließend hielt der stellvertretende Direktor der Bildungsabteilung der IPN, Dr. Lukasz Michalski, eine Ansprache. Für das Dokumentationszentrum Prora sprach der Historiker Marco Esseling, der insbesondere einige Bezüge der Thematik zu Polen thematisierte. Abschließend redete Dariusz Pawlos von der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung” (Fundacja „Polsko-Niemieckie Pojednanie”), der sich ebenfalls ausführlich mit diesen Aspekten beschäftigte, insbesondere mit den in Prora ausgebildeten Polizeibataillonen, die dann an der Verfolgung des polnischen Widerstandes und der Ermordung von Juden in Polen teilgenommen haben.

Die Besucher, darunter Überlebende deutscher Konzentrationslager, aber auch Studenten und andere interessierte Bürger Warschaus, nahmen sich anschließend ausführlich Zeit für einen Ausstellungsrundgang.


17. Oktober 2012: Am 8. Oktober 2012 waren Mitglieder des Arbeitskreises Bildung und Kultur der SPD-Landtagsfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern zu Gast im Dokumentationszentrum Prora. Der Vorsitzende, Andreas Butzki, schulpolitischer Sprecher der Fraktion, Ingulf Donig, Mitglied des Bildungsausschusses, und Tilo Gundlack, Sprecher für Haushalts- und Finanzpolitik seiner Fraktion, informierten sich über die Arbeit des Dokumentationszentrums. Nach einem Rundgang durch die Dauerausstellung MACHTUrlaub sprachen Sie mit Dr. Jürgen Rostock und weiteren Mitarbeitern des Dokumentationszentrums über die laufende Arbeit, die Probleme und die Zukunft der Einrichtung in den Räumen des unvollendeten "Kdf-Seebades Rügen".



31. Juli 2012: Am 24. Juli wurde Prof. Dr. Andreas Nachama auf der jährlichen Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden des Vereins Dokumentationszentrum Prora e.V. gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig bei einer Enthaltung. Damit folgt Prof. Dr. Nachama dem bisherigen Vorsitzenden Lothar Mark, MdB a.D., der das Amt wegen eines längeren Auslandsaufenthalts nicht länger ausüben kann. Der Leiter des Dokumentationszentrums Prora, Dr. Jürgen Rostock, dankte Lothar Mark für die geleistete Arbeit, insb. für sein Engagement bei der Gründung des Vereins und der Übernahme der Trägerschaft von der Stiftung NEUE KULTUR.
Prof. Dr. Nachama steht dem Verein bereits seit einiger Zeit beratend zur Seite. Darüber hinaus haben die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin, deren Geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Nachama ebenfalls ist, und das Dokumentationszentrum Prora in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet, u.a. bei der Ausrichtung des großen gemeinsamen Symposiums
"NS-Großbauten als Hinterlassenschaft" im Oktober 2010.
Prof. Dr. Nachama betonte nach seiner Wahl, dass er sich auf seine neue Aufgabe freue. Sein wichtigstes Ziel sei die dauerhafte Verankerung des Dokumentationszentrums in der Gedenkstättenlandschaft Deutschlands. Nachama unterstrich die Bedeutung der Arbeit des Dokumentationszentrums für die Region und die politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern.



31. März 2012: Im Auktionshaus Karhausen in Berlin wurde am 31. März 2012 Block I der
ehemaligen „KdF-Ferienanlage“ in Prora versteigert. Dieser dem Ort Binz benachbarte südliche Block war im Jahr 2006 zusammen mit Block II vom Bund an den Investor Ulrich Busch veräußert worden, wobei für beide Blöcke 455.000 € bezahlt wurden. Block I wurde danach an Herrn Haas weiterveräußert. Das Mindestgebot bei der Auktion lag bei 798.000 €. Da im Vorfeld bereits 2.750.000 € geboten worden waren, wurde im Saal kein Gebot mehr abgegeben. Den Zuschlag erhielt ein zunächst unbekannte Bieter. Inzwischen ist bekannt, dass es sich um die Unternehmensgruppe IRISGERD aus Berlin handelt.



01. Februar 2012: Seit dem 1. Februar arbeitet  das Dokumentationszentrum Prora unter der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Dokumentationszentrum Prora e.V., der die Trägerschaft von der Stiftung NEUE KULTUR übernommen hat. Der ehemalige Förderverein Dokumentationszentrum Prora e.V. wurde zum Zweck der Übernahme der Trägerschaft in einen Trägerverein umgewandelt.

Für die Arbeit des Dokumentationszentrums Prora wird es durch diesen Trägerwechsel keine Veränderungen geben. Dies ergibt sich bereits daraus, dass die bisherigen Mitarbeiter des Dokumentationszentrum vom Verein Dokumentationszentrum Prora e.V. übernommen wurden und Dr. Jürgen Rostock, der bisherige Leiter des Dokumentationszentrums, die Institution auch in Zukunft leiten wird.
Im übrigen sind unter den Mitgliedern des Vereins Dokumentationszentrum Prora bewährte Mitarbeiter und dem Dokumentationszentrum seit Jahren eng verbundene Personen. Mitglieder aus der Region stehen für eine engere regionale Anbindung. Das Dokumentationszentrum Prora wird sich also auch in Zukunft mit der Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte des unvollendeten "KdF-Seebades Rügen" auseinandersetzen und die Öffentlichkeit über die Geschichte des Ortes und die damit im Zusammenhang stehende Arbeits- und Sozialgeschichte des "Dritten Reiches" informieren. Ziel des Vereins ist es, die Existenz des Dokumentationszentrums am Standort Prora auf Dauer zu gewährleisten.

Dokumentationszentrum Prora e.V.
VR Bergen 730
Objektstraße (Block 3/Querriegel)
18609 Prora

fon 0049-30-27594166
fax 0049-30-27594167
info@prora.eu

Vorstand
Prof. Dr. Andreas Nachama (Vorsitzender)
Gabriele Muschter (stellv. Vorsitzende)
Kurt Klitzing
Rüdiger Kahl
Dr. Jürgen Rostock